Rettungshundestaffel Hessen Mitte

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 Mantrailingswochende beim DRK Nürthingen

vom 14.02. -16.02.2003


   Klaus 

 
Ursel und Gipsy


An diesem Wochende hieß es Trailen, Trailen und nochmal Trailen !!!!.

Nach einem leckeren Abendessen am Freitag wurde sich erst einmal ein Überblick über die teilnehmenden Hunde verschafft. Vom Junghund bist zum erfahrenen Mantrailer war alles vertreten. Dementsprechend verschieden mußten auch die Fährten sein. Jeder der Teilnehmer berichtete zuerst über den Leistungsstand seines Hundes, über die vorhandenen Probleme, Sorgen und Nöte des Hundeführers. Danach wurde bestimmt, was für eine Spur diesem Hund gelegt werden sollte.

Fährtenleger, Spurenläufer, Opfer, Hinbring- und Abholdienste wurden von Ursel, der Ausbilderin der RHS des DRK Nürthingen eingeteilt und Karten über die jeweiligen Spuren angefertigt.

Am Samstag traf noch eine Gruppe von Polizisten aus verschiedenen Polizeidiensthundeschulen und -staffeln ein, die sich ein Bild über das Mantrailing machen wollten.
Nach einem kurzen, aber gemütlichen Frühstück ging es los. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, damit alles zügig vorangehen konnte und für keinen ein Leerlauf entstand.

Nach jedem ereignisreichen Tag, saß man abends in gemütlicher Runde in dem Aufenthaltsraum der Rettungshundestaffel des DRK Nürthingen, um Erfahrungen mit den anderen auszutauschen, Probleme zu erörtern und zu besprechen. Da das Mantrailing in Deutschland noch nicht so  verbreitet ist, ist gerade der Erfahrungsaustausch der verschiedenen Hundeführer von Mantrailern  besonders wichtig. Sogar die Hunde konnten sich am Abend untereinander austauschen, waren sie doch überall mit dabei, smile.

An dieser Stelle möchte wir uns ganz herzlich für dieses tolle Wochenende bedanken. Ein Mantrailings-
Wochenende so klasse zu organisieren wie es hier in Nürthingen der Fall war, ist wirklich eine besondere Leistung. Das Spuren  legen erfordert viel Feingefühl und eine äußerst präzise Planung, damit nachher nichts schief läuft. Das Opfer bekommt einen Mitläufer, der eine Karte hat, auf der die Fährte  aufgezeichnet ist. Die beiden laufen dann die Spur nach der Karte ab. Zusätzlich beobachtet der Mitläufer wie und wo genau das Opfer läuft, um später bei dem Hundeführer, der die Trail mit seinem Hund läuft, bei eventuellen Schwierigkeiten einzugreifen. Opfer und Mitläufer werden am Endpunkt der Spur mit dem Auto wieder abgeholt. Je nachdem wie lange die Spur liegen soll, wird die VP (Versteckperson) nach einer bestimmten Zeit wieder an den Endpunkt gebracht. Der Mitläufer geht dann bei dem Hundeführer mit.

Die Spuren wurden professionell ausgearbeitet und sehr gut organisiert. Alles verlief  absolut reibungslos. Es entstand keinerlei Leerlauf und jeder fand für seine Probleme ein offenes Ohr. Das Essen und die Unterbringung waren vorzüglich. Ein herzliches Dankeschön an die Köche und den Küchendienst. Die Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmer war sehr kameradschaftlich.

Es war rundherum ein sehr erfolgreiches Wochende und wir freuen uns an dem nächsten Ausbildungs- wochende wieder dabei zu sein. Ein besonderen DANK geht an Ursel und Klaus und all die vielen netten Helfer von der Rettungshundestaffel des DRKs Nürthingen.

Mit dabei waren Mitglieder des DRK´s, des ASB`s, der JUH, drei Teilnehmer aus Anspach und kritische Beobachter der Polizeidiensthundeschule Baden Württemberg, Polizeidiensthundestaffel Esslingen und Ravensburg.  

 Leider hatte ich nicht viel Zeit, um zu fotografieren, hier trotzdem einige Fotos: