Rettungshundestaffel Hessen Mitte

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 Mantrailing

 Im Bereich der Rettungshundearbeit ist Mantrailing die einzige Suchart, bei der mit Geruchsstoffen der vermissten Person gearbeitet wird. Der Hund sucht nach dem  Individualgeruch. Das heißt ein Mantrailer benötigt keine verletzte Bodenfährte und ist somit auch in der Lage die Spur über z.B. Beton zu verfolgen.
Der Hund arbeitet an der langen Leine und folgt dem Geruchsbild der Person, deren Geruch er mit Hilfe eines Geruchträgers (z. B. Kleidung, Schlüssel, Tempos etc.) identifiziert hat.
In der Ausbildung lernt der Hund, den speziellen Geruch von Personen aus einer Vielzahl von Verleitungsfährten herauszufiltern und zu verfolgen, bis er die Person gefunden hat.
Am Ende soll er Fährten über einige Kilometer, in verschiedenen Geländeformen, bei verschiedenen Wettereinflüssen und nach verschieden langer Zeit zuverlässig folgen.

Manchmal genügt ein kurzes hinein oder darüberschnuppern, um die Spur zu verfolgen. Der Hund nimmt sich das, was er braucht. Im Laufe der Zeit bin ich zu dem Schluß gekommen, dass es angenehmer für den Hund ist , wenn er die Möglichkeit hat, selbst zu entscheiden, wie lange er an dem Geruchsstoff riechen möchte. Eine andere Methode als die auf dem Foto ist: Der Hund wird angeschirrt, HF und Hund sind bereit loszulegen. Dann erst wird der Geruchstoff in ca. 2 Metern Entfernung auf den Boden gelegt. Der Hund ist neugierig und voller Erwartung und beobachtet den Vorgang genau. Die Nase wird sozusagen schon in Richtung Boden gelenkt. Wenn der HF den Geruchstoff auf seinen Platz gelegt hat, kehrt er zum Hund zurück und schickt diesen mit dem Suchkommando in Richtung des Geruchsstoffes. Der Hund läuft los, nimmt einen Sniff an dem Geruchsstoff und beginnt mit seiner Arbeit.

 
Mantrailing -Was riecht der Hund -

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